EZB - Geldpolitische Maßnahmen

Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat am 5. Juni einstimmig eine weitreichende geldpolitische Lockerung beschlossen, um gegen die sehr niedrige Inflation im Euro-Raum anzugehen. Der Zinssatz für Hauptrefinanzierungsgeschäfte wird mit Wirkung zum 11. Juni von 0,25 % auf 0,15 % verringert. Zu diesem Zinssatz können sich Banken für eine Woche Geld bei den Notenbanken des Eurosystems leihen. Auch der Zinssatz für sehr kurzfristige EZB-Kredite über Nacht, die sogenannte Spitzenrefinanzierungsfazilität, sinkt. Dieser Satz liegt nun bei 0,4 % statt bislang 0,75 %. Legen Banken kurzfristig nicht benötigtes Geld bei den Eurosystem-Notenbanken an, wird dafür erstmals ein negativer Zinssatz von -0,1 % fällig. Zuletzt blieben diese Einlagen unverzinst. Ausgenommen vom negativen Zins ist lediglich die gesetzliche Mindestreserve, die Banken für Einlagen ihrer Kunden bei der Zentralbank hinterlegen müssen.

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